Kredit aufnehmen? Dinge auf Pump kaufen

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Heute verrate ich dir meine Meinung zum Thema „Dinge auf Pump kaufen“ (Kredit aufnehmen). Leider wird es uns heute sehr einfach gemacht, Dinge auf Pump kaufen zu können und man kann relativ schnell einen Kredit aufnehmen. Man kann ohne größere Prüfung ein Handy, ein Laptop oder ein Sofa per Kredit kaufen. Aber warum wird es uns so einfach gemacht? Wieso können wir für diese Dinge so einfach einen Kredit aufnehmen? Natürlich wird hiermit eine Menge Geld verdient. Selbst sogenannte 0% Finanzierungen haben Vorteile für den Anbieter.

Kredit aufnehmen immer schlecht?

Allgemein sehe ich es aber nicht ganz so „Schwarz-Weiß“, wie viele andere Experten. Ich persönliche denke, man muss genau gucken, für was man einen Kredit aufnehmen will.

Niemals für Konsumgüter einen Kredit aufnehmen

Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass man keine Konsumschulden machen sollte. Kaufe also keine Konsumgüter auf Pump, wie zum Beispiel das Handy oder ein Sofa. Hierbei spreche ich auch aus eigener Erfahrung. Wie schnell ist es dann passiert, dass es zur Gewohnheit wird. Man kauft immer wieder auf Pump, um sich Dinge schnell holen zu können. Man sieht die ganze Sache (Kredit aufnehmen) irgendwann einfach zu locker. Kaufe dir diese Dinge nur, wenn du das Geld dafür auch wirklich hast.

Kredit aufnehmen für Dinge, die dich direkt im Leben weiterbringen

Anders sehe ich es bei Dingen, die keine Konsumgüter sind und die dich im Leben direkt weiterbringen können. Also zum Beispiel direkt in eine Weiterbildung investieren. Hierfür kann man durchaus einen Kredit aufnehmen. Oder in einen Video-Kurs. Einfach in Dinge, die dich schnell im Leben weiterbringen können und die zu deiner Bildung beitragen. Es ist einfach eine Investition.

Ebenso gute Investments gehören dazu. Hier liegt natürlich das Beispiel einer Immobilie sehr nahe. Für all diese Dinge, die keine Konsumgüter sind und die dich direkt im Leben weiter bringen, kannst du dir meiner Meinung nach auch einen Kredit aufnehmen.

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4 Comments

  • Julia

    Reply Reply 26. August 2015

    Hi Matthias. Danke für Deine Videos! Meine Frage zu diesem hier: was ist wenn ein Auto für mich ein „Ding welches mich weiter bringt“ ? Ich bin seit kurzen selbstständig und brauche auf jeden Fall ein Fahrzeug, um mobil zu sein, und zu den Kunden zu kommen. Mit dem Fahrrad auf die Entfernung zw. 20 – 150 km und je nach dem in der ländlichen Gegend + Zubehör zu schleppen ist es einfach so gut wie unmöglich!
    Viele Liebe Grüße, Julia

    • Matthias Eilers

      Reply Reply 26. August 2015

      Hi Julia,

      in deinem Fall ist es in Ordnung und es zählt zu deinen Betriebskosten, die du ja dann auch steuerlich geltend machen kannst.

      Grundsätzlich zählt das Auto ja auch zu den Konsumgütern, jedoch ist es in deinem Fall eine Ausnahme und hierfür kann man ruhig im Rahmen der Firma einen Kredit aufnehmen.

      Danke für deine Situation als Beispiel!

      Viele Grüße
      Matthias

  • Thomas

    Reply Reply 1. September 2015

    Es muss ja kein Neuwagen sein, oder? Für Unternehmer/innen mit hinreichend Profit ist es ein Rechenexempel, andernfalls besser ein 2-4 Jahrewagen nach Ende eines Firmenleasingvertrags auslösen. Spar den Wertverlust der ersten Jahre!

    • Matthias Eilers

      Reply Reply 2. September 2015

      Ja, ich bin auch dieser Meinung. Viel zu viel Wertverlust bei Neuwagen. Viele denken aber immer, dass man ja dann „so viel Reparaturen“ hat. Wie du sagts, ein 2-4 Jahre „altes“ Auto ist quasi neu und hat nicht diesen hohen Wertverlust.

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